ZIEL 11 NACHHALTIGE STÄDTE UND GEMEINDEN
- Nachhaltige Stadtentwicklung:
Städte sollen sicher, inklusiv und nachhaltig sein. - Zugang zu Verkehrssystemen:
Alle Menschen sollen sichere, bezahlbare und nachhaltige Verkehrssysteme nutzen können. - Verbesserung der städtischen Resilienz:
Städte sollen widerstandsfähig gegenüber Umweltbelastungen sein.
Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Bis 2050 könnten es sogar 2/3 der Weltbevölkerung sein. Der Grund ist, dass es in Städten mehr Möglichkeiten gibt. Sie produzieren rund 80 % des globalen Bruttoinlandsprodukts, verursachen jedoch bis zu 75 % des menschlichen CO2-Ausstoßes.
Gleichzeitig sind die Menschen in Städten besonders durch die Folgen des Klimawandels bedroht, da 90 % der globalen Großstädte in Küstenregionen liegen.
In vielen Ländern des globalen Südens leben über 50 % der städtischen Bevölkerung in Slums. Einige Länder haben jedoch Fortschritte gemacht. Beispielsweise ist in Burkina Faso der Anteil der städtischen Bevölkerung, die in Slums lebt, von 82,2 % im Jahr 2000 auf 26,6 % im Jahr 2020 gesunken.
Der Zugang zu sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Verkehrssystemen ist weltweit ungleich verteilt. In vielen Entwicklungsländern gibt es noch große Lücken in der Verkehrsinfrastruktur.
Wohnen ist unbezahlbar geworden. Besonders in Großstädten. Immer mehr Menschen, u.a. Geringverdiener oder Familien, müssen außerhalb ziehen und haben dadurch eine schlechtere Infrastruktur.
Die Inflation ist sehr hoch. Deutschland arbeitet daran, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Lebensqualität in den Städten zu verbessern.
Auch die Luftqualität hat sich verbessert, was durch den Einsatz von sauberen Fahrzeugen wie Elektrobusse erreicht wurde.
Was bedeutet Ziel 11 nun übertragen auf die Gehörlosenkultur?
Inklusive Stadtentwicklung: Städte könnten mehr visuelle Informationen und Gebärdensprachvideos über Stadtentwicklungsprojekte bereitstellen.
Zugang zu Verkehrssystemen: Einführung von visuellen Anzeigen in Bussen und Bahnen sowie Apps mit Echtzeitinformationen in Gebärdensprache.
Widerstandsfähige Städte: Notfallpläne sollten visuelle Alarme und Informationen in Gebärdensprache enthalten, damit gehörlose Menschen im Katastrophenfall informiert und sicher sind.