ZIEL 8 MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT UND WIRTSCHAFTSWACHSTUM
Natürlich Geld.
Damit wir uns Essen, Kleidung und Freizeit leisten können.
Dafür brauchen wir einen Job.
Ziel 8 steht dafür, dass jeder eine gute Arbeit hat. Dann nur so kann die Wirtschaft auch wachsen. Schauen wir mal darauf, was es genau bedeutet:
- Anständige Arbeitsplätze: Sichere, gerechte und inklusive Arbeitsmöglichkeiten für alle Menschen.
- Wirtschaftswachstum fördern: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das Arbeitsplätze schafft und die Lebensqualität verbessert.
- Schutz der Arbeitsrechte: Schutz von Arbeitsrechten und die Bekämpfung von Zwangsarbeit und Menschenhandel.
- Taube Menschen brauchen sichere und gerechte Arbeitsplätze.
- Es sollte keine Diskriminierung geben.
- Arbeitgeber sollten in Gebärdensprache kommunizieren können oder Dolmetscher bereitstellen.
- Taube Menschen sollten Zugang zu Bildungsprogrammen haben, um neue Fähigkeiten zu lernen.
- Arbeitsrechte schützen alle, auch gehörlose Menschen.
- Taube sollten wissen, wohin sie gehen können, wenn ihre Rechte verletzt werden.
8 % der Menschen arbeiten “schwarz”.
Das bedeutet, sie haben keinen Arbeitsvertrag, keine Sozialversicherung, keine Rechte, bekommen nur geringen bis keinen Lohn und keine Arbeitssicherheit.
Durch Corona sind die Zahlen noch höher gestiegen. Sie werden quasi ausgebeutet / ausgenutzt. Auch Kinder. 160 Millionen Kinder weltweit müssen arbeiten, vor allem in Afrika und Asien.
Viele Familien sehen sich gezwungen, ihre Kinder zur Arbeit anstatt in die Schule zu schicken, da sie zu arm sind, um ihre Familie alleine zu ernähren. Obwohl Kinderarbeit verboten ist und ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung schadet.
Ca. 40 Millionen Menschen sind nach wie vor in Zwangsarbeit gefangen. Das heißt, diese Menschen arbeiten oft gegen ihren Willen und unter sehr schlechten Bedingungen und gegen unfaire Bezahlung.
Aber wo kommt diese Zwangsarbeit vor?
Zum Beispiel…
Landwirtschaft: Menschen müssen auf Feldern arbeiten, um Nahrungsmittel wie Kaffee, Tee oder Kakao zu produzieren.
Textilindustrie: Menschen arbeiten in Fabriken, die Kleidung herstellen.
Rohstoffgewinnung: Menschen arbeiten in Minen, um Rohstoffe wie Gold oder Diamanten zu gewinnen.
Das bedeutet:
Jeder Deutsche hat indirekt ca. 60 Sklavinnen durch die Produktionsketten. Ohne, dass Du es merkst. Durch globale Produktionsketten ist es kaum möglich zu garantieren, dass in einem Smartphone, einem T-Shirt oder einer Tasse Kaffee keine Zwangsarbeit steckt.
Wirtschaftswachstum:
Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt, aber dieser Reichtum wurde erreicht, indem viele natürliche Ressourcen verbraucht und die Umwelt belastet wurden. Der Umstieg auf eine nachhaltigere Wirtschaft ist notwendig, aber herausfordernd.
Erwerbstätigkeit / Arbeit:
Die Erwerbstätigenquote der 15- bis 65-Jährigen lag 2023 bei 77,2%. Trotz der Pandemie steigt die Zahl der Erwerbstätigen seit 2006 kontinuierlich.
Nachhaltigkeit:
Deutschland lebt und konsumiert ökologisch über seine Verhältnisse. Mehrere Erden wären nötig, um den Ressourcenverbrauch zu decken.
Lieferkettengesetz:
Seit 2023 ist das Lieferkettengesetz in Kraft, das Sozial-, Umwelt- und Menschenrechtsstandards entlang globaler Lieferketten durchsetzt. Unternehmen müssen ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen.
Das bedeutet, Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Rechte der Menschen achten und keine Ausbeutung oder schlechte Arbeitsbedingungen in ihren Produktionsketten zulassen.